Unternehmen gehen nicht immer „kundenfreundlich“ mit ihren Bewerbern um. Es kann monatelang dauern, bis sie reagieren, dann aber sind die Ansprüche an die Flexibilität des Bewerbers gewaltig: Plötzliche Telefoninterviews am Arbeitsplatz, obwohl um Vertraulichkeit gebeten wurde, mehrere Gesprächsrunden an unterschiedlichen Orten mit kurzfristiger Terminansetzung (für die der Bewerber unter Umständen einige Urlaubstage nehmen muss), Aufgaben, wie zum Beispiel Fachpräsentationen, die viele Stunden Vorbereitung erfordern (neben dem aktuellen Job), Ausfüllen immer neuer Formulare und jede Menge mehr. Bewerber stehen einer Bürokratie gegenüber, die nur darauf bedacht ist, keinen Fehler bei der Auswahl neuer Mitarbeiter zu machen. Es geht nicht nur um die fachlichen Qualitäten eines Bewerbers, sondern vor allem auch um seine Passgenauigkeit in die jeweilige Unternehmenskultur. Dabei scheint es keine große Rolle für Unternehmen zu spielen, wie sie sich ihren Bewerbern gegenüber selbst darstellen. Trotz des vielzitierten Fachkräftemangels können sich zumindest begehrte Arbeitgeber einen – vorsichtig formuliert – egoistischen Umgang mit Bewerbern nach wie vor leisten. Doch wie sollen sich Bewerber in einer solchen Situation verhalten? Fünf praktische Tipps für Ihre nächste Bewerbung: mehr...
Wir ahnten es ja schon immer, jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Menschen, die Alkohol in Händen halten, werden von anderen als dumm und unzuverlässig angesehen – und haben schlechtere Chancen, einen Job zu bekommen. Das belegt eine gemeinsame Studie der University of Michigan und der University of Pensylvania. Dabei ist es gleichgültig, ob jemand Bier, Whiskey oder teuren Wein bevorzugt. Auch wenn der Entscheider selbst gerne ein Gläschen trinkt, hat er Vorbehalte gegenüber offensichtlichem Alkoholkonsum. Für die Jobsuche bedeutet das: Ein professionelles Bewerbungsfoto verwenden und alle Partybilder im Web löschen, die öffentlich zugängich sind. Denn auch wenn das neue Beschäftigungsdatenschutz-Gesetz der Bundesregierung den Arbeitgebern die Recherche nach Bewerbern in sozialen Netzwerken untersagt, muß man doch damit rechnen, daß das ein oder andere Bild mal ungewollt auftaucht… In diesem Sinne: Prost!
Tags: Alkohol, Ansehen, Bewerbung, dumm, Foto, Fotos, Job, Jobsuche, Studie, unzuverlässig
Betrachtungen, Karriere | 17. September 2010 09:56 |
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Im Herbst kommt die anonyme Bewerbung – zumindest in fünf Pilot-Unternehmen, darunter L‘Oréal und Procter & Gamble. Ziel ist es, Kandidaten mit guter Qualifikation für einen Job, aber ungewöhnlichem Background – wie zum Beispiel Alter oder Migration – bessere Chancen auf ein Vorstellungsgespräch zu ermöglichen.Derzeit würden, so die Argumentation der Befürworter eines solchen Verfahrens, viele qualifizierte Fachkräfte nur aufgrund ihrer Daten aussortiert. Im direkten Kontakt könnten sie dageben persönlich überzeugen. Ob diese Vermutung zutrifft, soll eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigen, an der auch das Bundesfamilien- und das nordrhein-westfälische Integrationsministerium beteiligt sind. mehr...
Tags: anonyme Bewerbung, Bewerbung, Fachkräfte, Karriere, Mach AG, Procter & Gamble, Qualifikation, Studie
Arbeitsmarkt, Betrachtungen, Karriere, Personalwirtschaft | 16. September 2010 12:31 |
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Sie wollen Karriere machen – um jeden Preis? Dann müssen Sie hart an sich arbeiten, jeden Schritt planen und vor allem ehrlich zu sich selbst sein. Wer zu viel will, wird leicht enttäuscht. Die Balance zwischen aktivem Vorangehen und entspanntem Zurücklehnen bringt den richtigen Karrierepush.
10 Tipps für Ihren Karriereweg mehr...
Sie spüren in Ihrem Job keinen Veränderungsdruck, aber voran kommen Sie auch nicht so recht? Vielleicht haben Sie sich dann an Ihrem jetzigen Arbeitsplatz zu gut eingerichtet – und schaden damit Ihrer möglichen Karriere. Testen Sie sich selbst – 10 Anzeichen für einen Karriereknick: mehr...