Category: Personalwirtschaft

Der Trend zum privaten Endgerät

Immer mehr private Endgeräte halten Einzug in Unternehmen. Seit das Notebook leistungsfähig genug ist, um mit dem PC konkurrieren zu können, arbeiten Mitarbeiter verstärkt mit eigenen Geräten. Denn eine top moderne Ausstattung am Arbeitsplatz hat für sie einen hohen Stellenwert. Jetzt hat Citrix, ein führender Anbieter von virtuellen Computing-Lösungen, eine Studie zum Nutzerverhalten mit privaten Endgeräten am Arbeitsplatz erstellen lassen. Dazu wurden 700 IT-Verantwortliche in sieben Ländern befragt. Auch in deutschen Firmen wurde dabei das so genannte „Bring Your Own Device“-Verhalten (BYOD)  in Unternehmen ab 500 Mitarbeitern genauer betrachtet.

Die Jobsuche der Zukunft

Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnisse. Sind diese heute noch wichtigsten Unterlagen für eine Bewerbung bald „Schnee von gestern“? Seit die sogenannten Soft Skills für Unternehmen bei der Mitarbeitersuche immer wichtiger werden, müssen sich Kandidaten zunehmend persönlicher präsentieren, um die Aufmerksamkeit der Recruiter auf sich zu lenken. Kombiniert mit den neuen kreativen Möglichkeiten der Social Media, öffnen sich Bewerbern bislang ungeahnte Chancen, ins Rampenlicht der Mitarbeiterauswahl zu treten. Allerdings liegt mit jeder ungewöhnlichen Idee auch die Messlatte für alle anderen wieder ein Stückchen höher.  Wir stellen Ihnen vier innovative Wege zum neuen Job vor:

Optimieren Sie Ihren Lebenslauf für eine leitende Position

Eine über Jahre entwickelte stabile Karriere, Führungsqualitäten und Persönlichkeit – das sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine leitende Position in der IT-Abteilung eines Unternehmens. Wer eines Tages sogar CIO werden möchte, sollte schon früh damit beginnen, seinen Lebenslauf entsprechend dieser Anforderungen zu optimieren.

Jobhopper: Die etwas anderen Mitarbeiter

Die Zeiten, in denen das gesamte Berufsleben von der Ausbildung über die Karriere bis zur Rente in nur einem Unternehmen verbracht wird, sind vorbei. Im Durchschnitt wechselt heute jeder Arbeitnehmer insgesamt fünf Mal den Job. Gründe sind meist höheres Gehalt und schnellere Karriere. Rund 20 Prozent werden inzwischen als sogenannte Jobhopper angesehen, das sind Arbeitnehmer, die viele berufliche Stationen von kurzer Dauer absolvieren. Job-Hopping ist der Versuch, die eigene Karriere durch häufige Arbeitgeberwechsel zu beschleunigen. Doch wie sinnvoll ist diese Methode?

Stellen Sie sich professionell in sozialen Netzwerken auf

Soziale Netzwerke wie Facebook werden für IT-Unternehmen immer wichtiger im Recruiting-Prozess. Das ist das Ergebnis einer Studie von Eurocom Worldwide. Demnach rekrutieren bereits rund 40 Prozent der befragten Unternehmen künftige Mitarbeiter auf entsprechenden Plattformen. Mehr als die Hälfte verfügen über eine eigene Facebook-Seite, 46 Prozent haben einen Twitter-Account, 43 Prozent sind bei LinkedIn und immerhin noch 36 Prozent haben sich bei YouTube angemeldet. Jeweils rund ein Viertel der Unternehmen sind täglich bei Twitter und Facebook aktiv und 38 Prozent wollen ihr Engagement in den sozialen Netzwerken innerhalb der nächsten zwölf Monaten weiter ausbauen.

So erhalten Sie die richtigen Empfehlungen

Auf der Suche nach einem neuen Job helfen Empfehlungen. Sie zeigen der Welt, dass wir unser Geschäft verstehen und erzählen anderen mehr über uns. Manchmal sogar etwas, über das wir selbst aus Bescheidenheit vielleicht nicht sprechen würden. Außerdem erklären sie aus erster Hand, wie es ist, mit uns zu arbeiten. Deshalb bieten auch soziale berufliche Netzwerke wie Xing und LinkedIn die Möglichkeit, Empfehlungen zu veröffentlichen. Dieses Feature, richtig genutzt, kann Ihren Auftritt und Ihre Qualitäten deutlich von der Masse abheben. Doch zuerst benötigen Sie eine Strategie, nach Empfehlungen zu fragen.

Bewerbung in der Dose

Die einen dosen ihre Bewerbung ein, andere meißeln sie in Stein. Auffallen um jeden Preis ist die Devise, um aus der Masse der Bewerbungen herauszustechen und zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Doch die kreativen Ideen haben ihre Kehrseite: Sie machen der Personalabteilung zusätzlich Arbeit. So verlangt die Bewerbung in der Dose einen Dosenöffner. Den hat nicht jedes Unternehmen in der Teeküche. Also bleiben die Unterlagen liegen, bis einer der Mitarbeiter daran denkt, einen Dosenöffner von zuhause mitzubringen. Überhaupt ist heute die digitale Bewerbungsmappe zeitgemäß: Nur ein Klick bis zum Lebenslauf. Und sicher ist es keine gute Idee für einen Bewerber in der IT, seine Unterlagen als kleines Puzzle zu programmieren. Originell zwar, aber deutlich zu arbeitsintensiv.

Das Jahresgespräch als Chance zum Austausch

Auf Jahresgespräche freut sich meist niemand. Sie werden als unerfreulicher Pflichttermin angesehen – oft übrigens genauso vom Mitarbeiter, wie auch dem Vorgesetzten. Doch muss das so sein? Nicht unbedingt – wenn beide Seiten Chancen in dem Gespräch sehen und der Mitarbeiter nicht fürchten muss, dass der Termin seine Kündigung vorbereitet.

Sechs Tipps für eine stilsichere Bewerbung

Kennen Sie das auch: Sie stellen Ihre Bewerbung zusammen und die richtigen Formulierungen wollen Ihnen einfach nicht einfallen? Im Gegenteil, je mehr Sie sich bemühen, desto stärker wird Ihr Gefühl, kein Satz sagt aus, was Sie deutlich machen möchten. Mit dieser Erkenntnis haben Sie bereits den ersten Schritt zu einer guten Bewerbung getan – weil Sie selbstkritisch sind und sich nicht mit den erstbesten Formulierungen zufrieden geben.

Fünf Tipps zur erfolgreichen Gestaltung von Bewerbungsgesprächen

Bewerbungsgespräche haben ihre Tücken. Dazu tragen Anspannung und Unsicherheit des Bewerbers auf der einen Seite sowie Zeitdruck und gewünschte Risikominimierung der Personalabteilung auf der anderen Seite entscheidend bei. Doch die Notwendigkeit, diese Hürden zu überwinden, trägt vor allem der Bewerber, denn für ihn geht es um Existenz und Karriere.

Fünf Tipps, wie Sie Bewerbungsgespräche erfolgreicher gestalten und dabei souverän auftreten: