Category: Personalwirtschaft

Das Jahresgespräch als Chance zum Austausch

Auf Jahresgespräche freut sich meist niemand. Sie werden als unerfreulicher Pflichttermin angesehen – oft übrigens genauso vom Mitarbeiter, wie auch dem Vorgesetzten. Doch muss das so sein? Nicht unbedingt – wenn beide Seiten Chancen in dem Gespräch sehen und der Mitarbeiter nicht fürchten muss, dass der Termin seine Kündigung vorbereitet.

Sechs Tipps für eine stilsichere Bewerbung

Kennen Sie das auch: Sie stellen Ihre Bewerbung zusammen und die richtigen Formulierungen wollen Ihnen einfach nicht einfallen? Im Gegenteil, je mehr Sie sich bemühen, desto stärker wird Ihr Gefühl, kein Satz sagt aus, was Sie deutlich machen möchten. Mit dieser Erkenntnis haben Sie bereits den ersten Schritt zu einer guten Bewerbung getan – weil Sie selbstkritisch sind und sich nicht mit den erstbesten Formulierungen zufrieden geben.

Fünf Tipps zur erfolgreichen Gestaltung von Bewerbungsgesprächen

Bewerbungsgespräche haben ihre Tücken. Dazu tragen Anspannung und Unsicherheit des Bewerbers auf der einen Seite sowie Zeitdruck und gewünschte Risikominimierung der Personalabteilung auf der anderen Seite entscheidend bei. Doch die Notwendigkeit, diese Hürden zu überwinden, trägt vor allem der Bewerber, denn für ihn geht es um Existenz und Karriere.

Fünf Tipps, wie Sie Bewerbungsgespräche erfolgreicher gestalten und dabei souverän auftreten:

Bewerben Sie sich erfolgreich als Führungskraft

Führungskräfte müssen Mitarbeiter für sich und ihre Ideen gewinnen und die eigene Begeisterung auf andere Menschen übertragen können. Es kommt also sehr stark auf die Persönlichkeit an. Deshalb wird bei Auswahlprozessen für Führungspositionen vor allem auch  auf Kompetenzen und Fähigkeiten geachtet, die deutlich über das spezielle Wissen auf einem Fachgebiet hinausreichen.

Punkten Sie mit Ihrem Netzwerk

Je verantwortungsvoller die Position in einem Unternehmen ist, auf die Sie sich bewerben, umso solider sollte Ihr berufliches Netzwerk sein. Besonders für Vertriebspositionen sichern vorhandene Kundenkontakte aus der Branche einen möglicherweise entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Mitgliedschaften in Verbänden und Arbeitskreisen signalisieren Ihrem zukünftigen Arbeitgeber überdurchschnittliches Engagement. Gleiches gilt für Fachpublikationen oder Referententätigkeiten auf Tagungen und Kongressen. Zeigen Sie, dass Sie in der Szene etwas zu sagen haben und Ihre Meinung gefragt ist.

So überzeugen Sie am Telefon

Telefoninterviews stellen für Bewerber oft die erste Auswahlhürde dar. Der Grund: Sie treffen auf Interviewprofis, sind selbst auf die Situation aber nur unzulänglich vorbereitet. Das liegt am Irrglauben, heutzutage könne jeder telefonieren, weil das Telefon eines der wichtigsten Werkzeuge moderner Kommunikation ist. Doch viele Menschen nutzen das Medium zwar täglich, sind aber trotzdem weit davon entfernt, am Telefon zu überzeugen. Ähnlich ist es zum Beispiel mit dem Schreiben: Jeder nutzt unsere Schriftsprache, kann aber deshalb nicht unbedingt gute Briefe, Artikel oder gar Bücher verfassen.

Outsourcing in der IT

Das Verhältnis zwischen externen und internen IT-Mitarbeitern in Unternehmen beträgt derzeit 1:5. Jeder sechste IT-Mitarbeiter ist also nicht in dem Unternehmen beschäftigt, für das er arbeitet – Tendenz steigend. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung der International IT Benchmark Association (IITBA). Ausgelagert werden demnach vor allem kurzfristige Qualifikationen, während  die langfristigen von Mitarbeitern im eigenen Haus erbracht werden. Typische Outsourcing-Bereiche sind unter anderem Netz, Telekommunikation und Endgerätebetreuung.

Fachkräftemangel: Die Chance für Mitarbeiter

Unter den Top-20 des Wettbewerbs „Deutschlands beste Arbeitgeber“ befanden sich Mitte des Jahres zwölf IT-Unternehmen. Dabei waren die ersten vier Plätze sogar vollständig in der Hand der ITler. Das gute Abschneiden kommt nicht von ungefähr: Zurzeit kämpft jedes zweite IT-Unternehmen in Deutschland mit einem Fachkräftemangel. Die Stellen von rund 20.000 IT-Experten sind unbesetzt, so der IT-Branchenverband Bitkom. Deshalb investiert die Mehrheit der Betriebe viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld in ihre Mitarbeiter.

Familienfreundlichkeit wird immer wichtiger

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, haben bald ein Personalproblem. Eine provokante These? Nicht, wenn man dazu ein paar Zahlen betrachtet: Mehr als Dreiviertel der Eltern zwischen 25 und 49 Jahren würden für mehr Familienfreundlichkeit ihre Job wechseln, ein Viertel von ihnen hat das bereits getan. Das besagt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Überraschende: Familie ist nicht gleich Kinder. Die Studie zeigt, dass sich heute schon jeder zehnte nebenher um einen kranken beziehungsweise pflegebedürftigen Angehörigen kümmert – zwei Drittel von ihnen zusätzlich zur Kinderbetreuung. Und noch eine Überraschung: Rund 70 Prozent der kinderlosen Mitarbeiter achten bei ihrer Jobwahl auf Familienfreundlichkeit ihres Arbeitgebers.

Verbessern Sie Ihre Bewerbung gemeinsam

Eine Bewerbung ist immer mit Aufwand und Zeit verbunden. Sie müssen Ihre Bewerbungsmappe zusammenstellen, telefonisch erreichbar sein, Fragen beantworten, Gespräche absolvieren. Das alles durchbricht Ihren gewohnten Tagesablauf und verringert Ihre Freizeit. Um Erfolg zu haben, müssen Sie den Bewerbungsprozess in Ihr Leben integrieren. Warum dann nicht gleich richtig durchstarten und die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung nutzen, die sich Ihnen jetzt bietet?