Bewerbung in der Dose
Die einen dosen ihre Bewerbung ein, andere meißeln sie in Stein. Auffallen um jeden Preis ist die Devise, um aus der Masse der Bewerbungen herauszustechen und zumindest zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Doch die kreativen Ideen haben ihre Kehrseite: Sie machen der Personalabteilung zusätzlich Arbeit. So verlangt die Bewerbung in der Dose einen Dosenöffner. Den hat nicht jedes Unternehmen in der Teeküche. Also bleiben die Unterlagen liegen, bis einer der Mitarbeiter daran denkt, einen Dosenöffner von zuhause mitzubringen. Überhaupt ist heute die digitale Bewerbungsmappe zeitgemäß: Nur ein Klick bis zum Lebenslauf. Und sicher ist es keine gute Idee für einen Bewerber in der IT, seine Unterlagen als kleines Puzzle zu programmieren. Originell zwar, aber deutlich zu arbeitsintensiv.

