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Google+ – Chancen im neuen Netzwerk

Es gibt ein neues soziales Netzwerk – und nach zwei Monaten stet bereits fest: Google+ ist äußerst beachtenswert. Mit inzwischen mehr als 25 Millionen Nutzern weltweit hat das innovative Google Produkt einen sehr steilen Start hingelegt und ist derzeit die am schnellsten wachsende soziale Plattform. Obwohl Interessenten im Moment noch eine Einladung benötigen, um an Google+ teilnehmen zu können. Voraussichtlich Ende August öffnet sich das Netzwerk auch für Unternehmen. Da stellt sich natürlich für Jobsuchende und Bewerber die Frage, ob es bereits sinnvoll ist, bei Google+ aktiv zu sein.

Die Jobsuche der Zukunft

Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnisse. Sind diese heute noch wichtigsten Unterlagen für eine Bewerbung bald „Schnee von gestern“? Seit die sogenannten Soft Skills für Unternehmen bei der Mitarbeitersuche immer wichtiger werden, müssen sich Kandidaten zunehmend persönlicher präsentieren, um die Aufmerksamkeit der Recruiter auf sich zu lenken. Kombiniert mit den neuen kreativen Möglichkeiten der Social Media, öffnen sich Bewerbern bislang ungeahnte Chancen, ins Rampenlicht der Mitarbeiterauswahl zu treten. Allerdings liegt mit jeder ungewöhnlichen Idee auch die Messlatte für alle anderen wieder ein Stückchen höher.  Wir stellen Ihnen vier innovative Wege zum neuen Job vor:

Jobhopper: Die etwas anderen Mitarbeiter

Die Zeiten, in denen das gesamte Berufsleben von der Ausbildung über die Karriere bis zur Rente in nur einem Unternehmen verbracht wird, sind vorbei. Im Durchschnitt wechselt heute jeder Arbeitnehmer insgesamt fünf Mal den Job. Gründe sind meist höheres Gehalt und schnellere Karriere. Rund 20 Prozent werden inzwischen als sogenannte Jobhopper angesehen, das sind Arbeitnehmer, die viele berufliche Stationen von kurzer Dauer absolvieren. Job-Hopping ist der Versuch, die eigene Karriere durch häufige Arbeitgeberwechsel zu beschleunigen. Doch wie sinnvoll ist diese Methode?

So erhalten Sie die richtigen Empfehlungen

Auf der Suche nach einem neuen Job helfen Empfehlungen. Sie zeigen der Welt, dass wir unser Geschäft verstehen und erzählen anderen mehr über uns. Manchmal sogar etwas, über das wir selbst aus Bescheidenheit vielleicht nicht sprechen würden. Außerdem erklären sie aus erster Hand, wie es ist, mit uns zu arbeiten. Deshalb bieten auch soziale berufliche Netzwerke wie Xing und LinkedIn die Möglichkeit, Empfehlungen zu veröffentlichen. Dieses Feature, richtig genutzt, kann Ihren Auftritt und Ihre Qualitäten deutlich von der Masse abheben. Doch zuerst benötigen Sie eine Strategie, nach Empfehlungen zu fragen.

Spielen Sie modisch mit Ihrer Persönlichkeit

Kleidung ist Teil unserer Kommunikation. Wir sehen wie jemand angezogen ist und machen uns sofort ein Bild von ihm. Doch es ist heutzutage schwierig, mit dem eigenen Outfit die richtigen Signale zu senden. Da stehen bei einer Veranstaltung junge, kreative Unternehmer in Jeans und silbernem Sakko inmitten von dunkel gekleideten Anzugträgern. Der Kunde kommt an einem heißen Sommertag in T-Shirt und kurzer Hosen zum Meeting. Selbst der eigene Chef verzichtet immer öfter auf den klassischen Anzug. Die Kleiderordnung ist lockerer geworden – deshalb muss jeder Einzelne mehr überlegen und zu seinem persönlichen Stil finden. Denn wo es früher stets richtig war, im Anzug zu erscheinen, kann das heute ein ungewollter Ausdruck von Steifheit sein.

Das Jahresgespräch als Chance zum Austausch

Auf Jahresgespräche freut sich meist niemand. Sie werden als unerfreulicher Pflichttermin angesehen – oft übrigens genauso vom Mitarbeiter, wie auch dem Vorgesetzten. Doch muss das so sein? Nicht unbedingt – wenn beide Seiten Chancen in dem Gespräch sehen und der Mitarbeiter nicht fürchten muss, dass der Termin seine Kündigung vorbereitet.

Bewerben Sie sich erfolgreich als Führungskraft

Führungskräfte müssen Mitarbeiter für sich und ihre Ideen gewinnen und die eigene Begeisterung auf andere Menschen übertragen können. Es kommt also sehr stark auf die Persönlichkeit an. Deshalb wird bei Auswahlprozessen für Führungspositionen vor allem auch  auf Kompetenzen und Fähigkeiten geachtet, die deutlich über das spezielle Wissen auf einem Fachgebiet hinausreichen.

Punkten Sie mit Ihrem Netzwerk

Je verantwortungsvoller die Position in einem Unternehmen ist, auf die Sie sich bewerben, umso solider sollte Ihr berufliches Netzwerk sein. Besonders für Vertriebspositionen sichern vorhandene Kundenkontakte aus der Branche einen möglicherweise entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Mitgliedschaften in Verbänden und Arbeitskreisen signalisieren Ihrem zukünftigen Arbeitgeber überdurchschnittliches Engagement. Gleiches gilt für Fachpublikationen oder Referententätigkeiten auf Tagungen und Kongressen. Zeigen Sie, dass Sie in der Szene etwas zu sagen haben und Ihre Meinung gefragt ist.

Vom Bremsklotz zum Motor

Kennen Sie das auch? In vielen Unternehmen wird die IT als schwerfälliger Bremsklotz angesehen, der nur Kosten verursacht, aber nicht produktiv ist. Sie soll funktionieren, ohne groß aufzufallen. Entsprechend hat sie häufig einen geringen Stellenwert und wird auf einer niedrigen Hierarchiestufe gemanagt, Projekt- und IT-Budgets sind schlecht aufeinander abgestimmt. Die Folge: Die IT kann nur noch reagieren und kommt häufig zu spät, was ihr den weiteren Vorwurf der Fachabteilungen einträgt, unflexibel zu sein.

Fachkräftemangel: Die Chance für Mitarbeiter

Unter den Top-20 des Wettbewerbs „Deutschlands beste Arbeitgeber“ befanden sich Mitte des Jahres zwölf IT-Unternehmen. Dabei waren die ersten vier Plätze sogar vollständig in der Hand der ITler. Das gute Abschneiden kommt nicht von ungefähr: Zurzeit kämpft jedes zweite IT-Unternehmen in Deutschland mit einem Fachkräftemangel. Die Stellen von rund 20.000 IT-Experten sind unbesetzt, so der IT-Branchenverband Bitkom. Deshalb investiert die Mehrheit der Betriebe viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld in ihre Mitarbeiter.