Posts tagged: Studie

Der Trend zum privaten Endgerät

Immer mehr private Endgeräte halten Einzug in Unternehmen. Seit das Notebook leistungsfähig genug ist, um mit dem PC konkurrieren zu können, arbeiten Mitarbeiter verstärkt mit eigenen Geräten. Denn eine top moderne Ausstattung am Arbeitsplatz hat für sie einen hohen Stellenwert. Jetzt hat Citrix, ein führender Anbieter von virtuellen Computing-Lösungen, eine Studie zum Nutzerverhalten mit privaten Endgeräten am Arbeitsplatz erstellen lassen. Dazu wurden 700 IT-Verantwortliche in sieben Ländern befragt. Auch in deutschen Firmen wurde dabei das so genannte „Bring Your Own Device“-Verhalten (BYOD)  in Unternehmen ab 500 Mitarbeitern genauer betrachtet.

Entspannung und Arbeit im Urlaub

Viele europäische Spitzenkräfte nehmen ihre Arbeit mit in den Urlaub. Das ergab eine Umfrage des Karrieredienstes Experteer (www.experteer.de) unter 5069 Fach- und Führungskräften aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz. Demnach ist es für den Großteil der Befragten vollkommen normal, mit Notebook, Smartphone und geschäftlichen Unterlagen zu verreisen. Allerdings sind die europäischen Mitarbeiter bei der Frage nach ständiger Erreichbarkeit unterschiedlicher Meinung: Während rund 50 Prozent der Franzosen ihre beruflichen E-Mails während des Urlaubs täglich abfragen, reagieren Deutsche nur in dringenden Fällen. Am wenigsten sind im europäischen Vergleich die Niederländer erreichbar: Weit über ein Drittel der Spitzenkräfte checken im Urlaub nie ihre elektronische Post oder nur in Ausnahmefällen.

Green IT – Konzepte und Beratung gefragt

Computern gehören zu den größten Stromverbrauchern. Damit sind sie einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen. Die rund 27 Millionen Rechner in Deutschland sind für den Ausstoß von jährlich 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid (2007) verantwortlich. Sie belasten Umwelt und Klima insgesamt mehr als der gesamt innerdeutsche Luftverkehr. Grund genug, verstärkt über die sogenannte Green IT nachzudenken.

Chancen überwiegen auf dem IT-Markt

Die IT-Branche darf optimistisch sein. Gartner sagt für dieses Jahr ein Wachstum des weltweiten IT-Marktes um 5,1 Prozent auf 3,6 Billionen US-Dollar voraus. Entsprechend positiv sind die Antworten auf eine Umfrage der Netzwoche unter europäischen IT-Anbietern. Jeder zweite der rund 50 befragten Geschäftsführer rechnet mit einem Umsatzzuwachs zwischen zwei und zehn Prozent.

Ein Blick in die Glaskugel

Welche Herausforderungen und Trends werden die IT-Landschaft 2011 prägen? Dieser Frage ist Riverbed Technology (www.riverbed.com/de/) in einer Studie nachgegangen. Das Ergebnis: Die Netzwerk-Infrastruktur wird in diesem Jahr der wichtigste Baustein in IT-Projekten von Unternehmen sein – ganz gleich ob beim Performance-Management, der Anbindung mobiler Mitarbeiter oder von Cloud Computing- und Virtualisierungsstrategien.

Sieben wichtige Trends und Herausforderungen, denen sich IT-Experten in den kommenden Monaten wohl stellen müssen:

Pausen gegen Stress

Das Stresserleben der IT-Beschäftigten steigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation IAQ der Universität Duisburg. Besonders Projektmitarbeiter zwischen 30 und 40 und über 50 Jahre fühlen sich am Ende eines Tages verbraucht. Für Beschäftigte im Management verringert sich der selbstempfundene Stress dagegen durchschnittlich ab dem 44ten Lebensjahr.

Familienfreundlichkeit wird immer wichtiger

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, haben bald ein Personalproblem. Eine provokante These? Nicht, wenn man dazu ein paar Zahlen betrachtet: Mehr als Dreiviertel der Eltern zwischen 25 und 49 Jahren würden für mehr Familienfreundlichkeit ihre Job wechseln, ein Viertel von ihnen hat das bereits getan. Das besagt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Überraschende: Familie ist nicht gleich Kinder. Die Studie zeigt, dass sich heute schon jeder zehnte nebenher um einen kranken beziehungsweise pflegebedürftigen Angehörigen kümmert – zwei Drittel von ihnen zusätzlich zur Kinderbetreuung. Und noch eine Überraschung: Rund 70 Prozent der kinderlosen Mitarbeiter achten bei ihrer Jobwahl auf Familienfreundlichkeit ihres Arbeitgebers.

Manager halten sich für kreativ

Das ist wirklich interessant. Über 80 Prozent der deutschen Manager halten sich selbst für kreativ – aber nur knapp 61 Prozent bescheinigen ihren Chefs Kreativität. So jedenfalls lautet das Ergebnis der Studie „Kreativität und Führung. Wunsch, Wirklichkeit oder Widerspruch?“ der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft. Bemerkenswert ist dabei die Differenz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung von rund 20 Prozent. Wo liegt die Ursache? Vielleicht in der Notwendigkeit, sich selbst hochloben und andere kleinhalten zu müssen? Nein, wohl nicht in einer anonymen Befragung. Eher in der Definition des Begriffs „Kreativität“. Die Erwartung an den Chef scheint einfach höher zu sein – mit sich selbst ist man eher zufrieden.

Unglaublich, stark, großartig

Wenn manche Führungskräfte von „Wir“ reden, sollten bei den Zuhörern sämtliche Alarmlampen aufleuchten. Denn als Teil einer Gruppe verstehen sich diese Manager offenbar nur dann, wenn sie zur Vorlage ihrer Quartalszahlen unwahre oder ungenaue Angaben zum Abschneiden ihres Unternehmens machen. Das fanden jüngst Wissenschaftler der Universität Stanford heraus. Gefährlich wird es auch, wenn sie viele emotional aufgeladene Worte verwenden. Zum Beispiel gebrauchte der Finanzvorstand der Investmentbank Lehman Brothers kurz vor der Pleite 14-mal das Wort „großartig“, 24-mal „stark“ und achtmal „unglaublich“.

Hände weg vom Alkohol

Wir ahnten es ja schon immer, jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Menschen, die Alkohol in Händen halten, werden von anderen als dumm und unzuverlässig angesehen – und haben schlechtere Chancen, einen Job zu bekommen. Das belegt eine gemeinsame Studie der University of Michigan und der University of Pensylvania. Dabei ist es gleichgültig, ob jemand Bier, Whiskey oder teuren Wein bevorzugt. Auch wenn der Entscheider selbst gerne ein Gläschen trinkt, hat er Vorbehalte gegenüber offensichtlichem Alkoholkonsum. Für die Jobsuche bedeutet das: Ein professionelles Bewerbungsfoto verwenden und alle Partybilder im Web löschen, die öffentlich zugängich sind. Denn auch wenn das neue Beschäftigungsdatenschutz-Gesetz der Bundesregierung den Arbeitgebern die Recherche nach Bewerbern in sozialen Netzwerken untersagt, muß man doch damit rechnen, daß das ein oder andere Bild mal ungewollt auftaucht… In diesem Sinne: Prost!